Freie Trauung in Hasborn

Grosse Gefühle

 

 

 

Diese Freie Trauung in Hasborn hatte wirklich alles. Große Gefühle, eine Patchwork-Familie und gaaanz viel Liebe.

Als ich die Anfrage bekam diese Hochzeit zu begleiten, war ich gleich Feuer und Flamme.

Die Freie Trauung sollte in der Alten Rochuskapelle in Hasborn ( https://www.hasborn.de/alte-rochus-kapelle/ ) stattfinden.

Das freut mich immer besonders, eine wunderschöne, helle und freundliche Location mit jeder Menge schöner Möglichkeiten zum Fotografieren.

Da das Brautpaar nicht aus der Umgebung kommt, war ein Vorgespräch nicht so flott umzusetzen.

Durch die Pandemie waren noch alle Lokale geschlossen aber wir hatten Glück, das Wetter war schön und wir haben uns draussen getroffen,

weil die Gastronomie noch geschlossen hatte.

Meine Güte, es sprudelte nur so aus den Zweien heraus, was sie alles geplant haben und ich dachte immer nur:

ich brauche jetzt dringend ein Blatt Papier zum Aufschreiben.

 

Die Trauung 

Diese Freie Trauung in Hasborn war so voll mit lauter schönen Ideen, dass ich bis zur Trauung  Bedenken hatte, es würde nicht passen.

Habe ich häufiger, weil ich es dem Brautpaar immer so einfach wie möglich machen möchte.

Damit sie ohne Hektik und zusätzlichen Ärger ihren Tag genießen können.

Für die Planung war eine der Nichten zuständig, es gab’ sogar eine Homepage für die Hochzeit.

Am Tag vorher wurde die Kapelle tatkräftig dekoriert, der Flügel verschoben, damit Platz für zwei Strassenkünstler aus Köln geschaffen wurde.

Das Duo “The Streetles” (https://thestreetles.de) hat während der Trauung gespielt und hinterher im Garten bei den Glückwünsche

und dem Sektempfang für tolle Stimmung gesorgt.

Die  Trauung wurde von von dem freien Trauredner Detlef von “Die Traute”  wunderbar begleitet (https://dietraute.de).

So eine gefühlvolle und tolle Rede…das hat mir richtig gut gefallen.

 

Hinterher

Nach dem Auszug wurde hinter der Kapelle beim Sektempfang mit Musik auf das Brautpaar angestossen.

Unter großem Hallo haben wir dann viele, sehr viele (!) Gruppenbilder gemacht.

Damit ich nicht wieder auf dieser Wiese auf einem Stuhl stehen musste, gab’ es dieses Mal eine Leiter.

Netterweise stand immer ein freundlicher Mann an meiner Seite um die Leiter …und mich zu sichern ;-).

 

Ja und dann gab’s noch ein Brautauto… ein knallroter Mustang Cabrio! Was für ein Auto!!!

Der Wettergott meinte es gut mit uns und das Verdeck konnte geöffnet werden.

Ich habe mit dem Brautpaar allerdings die paar Meter zu Fuß zurückgelegt.

So konnten wir auf dem Weg bereits mit der Fotosession beginnen.

Der Mustag sollte nicht unbedingt auf einem Schotterweg gefahren werden.

Also bin ich mit dem Bike vor der Trauung auf Erkundungstour gegangen um

eine ruhige Strasse in der Nähe zu suchen, und bin fündig geworden.

Wenn alle Locations dicht zusammen sind, ist es für das Brautpaar viel einfacher von A nach B zu kommen

und man vergeudet nicht viel Zeit mit der Fahrerei.

 

Ganz zum Schluss fing es doch an zu regnen, das Verdeck wurde schnell geschlossen,

die Braut und der Bräutigam rannten auf das Auto zu, sprangen hinein,

winkten noch einmal und waren weg.

Das funktionierte auch nur, weil sie für die Fotos vorher schon barfuss waren 😉

 

Wahnsinn, diese Freie Trauung war so vollgepackt mit lauter liebevoll ausgewählten Dingen.

Zuerst dachte ich nur, oh Gott, hoffentlich klappt das.

Jetzt im Nachhinein bin ich dankbar, dass ich diese Feier fotografieren durfte.

Es war ein grossartiges Fest der Liebe.

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