Schwerer Start ins Leben

Ein Frühchen holt mächtig auf

 

 

Als ich diesen Auftrag bekommen habe, wußte ich nicht so genau was mich erwarten würde. Die Mutter hat mir am Telefon von den schwierigen Umständen und der sehr frühen Geburt ihrer Tochter erzählt.

 

 Endlich daheim

Ich habe mich unglaublich über diesen Auftrag gefreut und hatte ein ganz kleines, zartes Baby erwartet. Statt dessen schaute diese süße Maus mich mit großen Augen an und war einfach ein zuckersüßes, entzückendes Baby. Durch die Unruhe, die automatisch entsteht, wenn ein Fremder in der Wohnung herumläuft, war sie häufig wach, fand aber auf den Armen der Eltern immer sehr schnell wieder ihre Ruhe.

Da es jetzt in der Winterzeit schnell dunkel wird, hatte ich mein Lichtequipment aus Hintergrundsystem und Beleuchtungsanlage mit dabei und das haben wir auch wirklich alles benötigt. Nur so konnten wir in verschiedenen Räumen fotografieren. Die Lichtanlage wurde einfach mitgenommen und im nächsten Raum wieder positioniert. Auf diese Art und Weise haben wir sehr viele unterschiedliche Aufnahmen in diesen 3 Stunden erhalten.

Zum Schluß, als es draußen schon richtig dunkel war, haben wir in der Küche, meinen weichen, großen Posing Bag ( ich freu’ mich jedesmal über diesen Kauf ) samt Hintergund- und Lichtsystem aufgebaut. Nachdem die Wahl auf einen zarten, gedeckten rosa Ton als Unter- und Hintergrund gefallen war, kam dann der kleine Hauptdarsteller. Und wir konnten es kaum glauben, die kleine Maus fand das so toll, sie hat 20 Minuten total fasziniert in die Lichter um sich herum geschaut, wir konnten kleine Haarbändchen auflegen, Kuscheltiere dazulegen, flauschige Decken herumlegen… Sie war einfach wunderbar. Und die Lütte hatte tüchtig Spaß mit uns.

Wenn Sie mehr über wichtige Vorbereitungen für ein Newbornshooting lesen möchten, klicken Sie bitte hier.

Es waren tolle 3 Stunden mit diesem wunderbaren Trio mit liebevollen und innigen Bilder.

 An dieser Stelle möchte ich das Arzt-, Hebammen- und Pflegepersonal auf den Frühchenstationen unserer Krankenhäuser hervorheben. Sie haben jeden Tag mit den Kleinsten von uns zu tun. Und weil sie jeden Tag mit ganz viel Hingabe und Herzblut für das Leben kämpfen ist es möglich das auch diese kleinen Sorgenkinder ein normales, gesundes und glückliches Leben führen können. Ich habe davor den allergrößten Respekt.

Ich wünsche dieser kleinen Zaubermaus  und Ihren Eltern ein fantastisches Leben und freue mich sehr, das ich den Beginn mit meiner Kamera begleiten durfte.

 

 

 

 

 

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